Mein Besuch auf der CeBIT 2013

Am Freitag, den 8. März, war ich das erste Mal überhaupt auf der CeBIT. Ich habe mich sehr gefreut und ein Dank geht auch an die Firma REALTECH, von der ich das Ticket bekommen habe.

Es war ein kalter und regnerischer Tag und deshalb der perfekte Messe Tag.
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Am Eingang strömten schon kurz nach 9 (um 9 machte die Messe auf) ziemlich viele Menschen auf das Messegelände, aber man konnte sich trotzdem gut bewegen.

Der erste Eindruck war ziemlich groß:
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Insgesamt sind wir fast 6 Stunden durch das Messegelände gelaufen und damit haben wir noch nicht mal alles gesehen.
Ziemlich spannend fand ich die großen Stände z.B. von Samsung, wo man alle Handys und Tablets anfassen und ausprobieren konnte.
Dann war da noch eine Teststrecke für E-Bikes und beim ADAC konnte man einmal kopfüber in einem Auto sitzen (leider war auch eine ziemlich lange Schlange davor). Interessant war auch die Gesichtserkennungs Software vom KIT, die das Alter und Geschlecht der entsprechenden Person neben dem Gesicht angezeigt hat. Den praktischen Nutzen dieser Software könnte man z.B. Bei statistischen Analysen für Ladenbesitzer sehen oder bei personalisierter Werbung. Dann gab es noch eine andere Gesichtserkennungssoftware (leider weiß ich nicht mehr von wem sie war), die neben dem Gesicht einen Happy-Balken angezeigt hat. Wenn man gelacht hat, war der Balken voll, machte man ein trauriges Gesicht, war der Balken unausgefüllt. Wir hatten jedenfalls viel Spaß beim Ausprobieren.

Sehr spannend war auch ein life Hacking Vortrag vom BSI, in dem uns gezeigt wurde, wie leicht sich ein Angreifer unsere Nummer für Transaktionen „ausleihen“ kann oder sich einfach in einer SMS als jemand anderes ausgeben kann.
Der Vortragende hat, um das ganze zu verdeutlichen, einem Zuschauer aus dem Publikum eine Sms geschickt mit „amazon“ als Absender und mit einem Link (zu einem Virus), der als Versandstatus getarnt war.
Außerdem hat er uns erklärt, wie leicht sein Team, im Rahmen einer Sicherheitsprüfung, an die Telefonnummer eines CSU Politikers gekommen ist. Das steckte zwar einiges an Arbeit dahinter, letztlich ist der Plan aber aufgegangen.

Besonders gut hat mir auch der Popcornautomat gefallen, auch wenn der eher fachfremd war 😉
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Dann haben wir noch eine Einkaufstour der Zukunft gemacht, bei dem das Handy als Einkaufsbegleiter dient. Die Software dazu war von SAP. Der Kunde konnte dabei sein Profil auswählen z.B. Geschäftskunde oder Urlauber und bekam für sein Profil personalisierte Produkte zum Einkauf angezeigt. Diese konnte man dann scannen und ich den echten Einkaufswagen legen. Natürlich konnte man auch weitere Produkte kaufen. Zum Schluss wurde aus den gekauften Artikeln der Gesamtpreis berechnet und man konnte mit dem Handy direkt an der Kasse zahlen. Natürlich gibt es da noch weiteres Potenzial. Denkbar wäre z.B. Eine Lieferung nach Hause oder man scannt nur die Objekte und an der Kasse wartet dann der mit meinen Objekten gefüllte Einkaufswagen auf mich. Das ist das einkaufen von morgen.

Zu Schluss gab es auch noch einen u.a. zu Michael Jacksons „Thriller“ tanzenden Roboter, der das Publikum anzog. Zugegeben, schlecht getanzt hat er nicht 😉
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Alles in allem ein schöner Tag, bei dem es neben den Popcorn auch ein paar Gummibärchen als Snack gab 🙂

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