Beiträge mit dem Schlagwort: Dj abc

[Dj ABC] Soundsystem

Heute möchte ich euch etwas über den Begriff „Soundsystem“ im Rahmen meines Dj ABCs erzählen.

Soundsystems gibt es schon lange und hauptsächlich im Reggae Bereich. Ursprünglich sind sie auf Jamaica entstanden.
Ein Soundsystem sollte nicht mit einer Band verwechselt werden, da ein Soundsystem keine Musik selbst macht, sondern präsentiert. Dafür existieren verschiedene Rollen, aus denen ein Soundsystem bestehen kann, aber nicht muss.

Das erste ist der Selector, der klassische Dj, über den es auch einen eigenen Eintrag im Dj ABC gibt (siehe Seitenleiste).
Dann gibt es den MC ( Master of Ceremonies), der über die Titel moderiert und/oder singt.
Manchmal gibt es noch Künstler (Sänger), die zu einen Soundsystem gehören und die Rolle des MCs übernehmen.

Ein klassisches Soundsystem zeichnet sich auch dadurch aus, dass sie eine eigene Anlage mit Boxen, Subwoofer und Co besitzen, welche möglichst auch transportabel ist.

Soundsystems sammeln Dubplates. Dies sind modifizierte Musikstücke von Künstlern, in denen der Name des Soundsystems und und ggf. der Mitglieder vorkommen. Je mehr Dubplates ein Soundsystem hat, desto besser ist es auf einen Soundclash vorbereitet. Dabei treten Soundsystems gegeneinander an, dürfen aber (meistens) nur Dubplates spielen. Es geht dabei um die Ehre und darum, das Publikum zu begeistern.

Bekannte deutsche Soundsystems sind u.a. Sentinel, Jugglerz oder Silly Walks.

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[Dj ABC] Riddim

Heute geht beim Dj ABC um den Begriff „Riddim“. Dieser Begriff hat zwei Bedeutungen.

Zuerst die kurze: riddim ist die bekannteste (und auch die einzige, dich ich kenne) Reggae und Dancehall Zeitschrift, die alle 2 Monate erscheint und aktuell 5,50€ kostet. Es gibt viele Interviews mit bekannten und neuen Künstlern aus der Szene, Vorstellungen neuer Musik und ich immer eine CD. Mehr Infos gibt es auf riddim.de

Die zweite Bedeutug kommt natürlich auch aus dem Reggae Bereich. Riddim bezeichnet dabei die Melodie, zu der ein Künstler singt, ähnlich wie der Beat im Hip Hop. Böse Zungen behaupten ja, dass im Reggae alles gleich klingt, was gar nicht so falsch ist, da viele Künstler ihren eigenen Text auf bekannte Riddims singen. Oder anders gesagt: auf ein Riddim, findet man viele verschiedene Texte und Künstler. Bekannte Riddims sind z.B. der Stalag Riddim oder der Sleng Teng Riddim.

Das ist auch der Grund, weshalb bei den meisten Reggae Liedern der Künstler, der Liedname und der Riddimname stehen. Weitere Infos dazu gibts auch bei Wikipedia 😉

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[Dj ABC] Auflegen

Nun kommt ein weiterer Teil meines Dj Abcs und heute geht es ums Auflegen.

Den Begriff hat wohl jeder mal gehört, aber kann man sich darunter auch technisch was vorstellen?

Prinzipiell geht es darum Besucher mit Musik von Plattenspielern oder Cd Spielern zu belustigen. Dieser Vorgang wird auflegen genannt. Aber dabei geht es um so viel mehr.

Erstmal gibt es zwei Möglichkeiten des Auflegens (zumindest kenne ich 2): mit Computer und ohne Computer.
Ohne Computer ist die klassische Variante. Der Dj kommt mit einem Koffer voller Platten, such immer eine raus, legt sie auf, macht den Übergang, nimmt die alte Platte runter, sucht eine neue, legt diese auf und so weiter. Das ganze klingt für mich ziemlich stressig, da man immer im Koffer nach der richtigen Platte suchen, sie aus der Hülle nehmen, am ende wieder in die Hülle rein und verstauen muss. Gut, gestande Djs haben damit wohl kein Problem, aber man braucht einfach viel Material und Bewegungsfreiraum.
Die Variante mit Computer ist (meiner Meinung nach) die gängigere Methode, weil man weniger transportieren muss, aber trotzdem die gesamte Musiksammlung dabei hat. Dazu benötigt man nur 2 sogenannte Timecode Vinyl Platten. Dann benötigt man nur noch einen Laptop und muss das alles verkabeln. Dann kann man mit einem bestimmten Programm (ich kenne z.b. Serato oder Traktor) Lieder auswählen und sie den Vinyl Platten zuordnen. Auf dieser Platte wird dann automatisch dieses Lied abgespielt, aber die Handhabung ist wie bei einer normalen Platte (man kann also auch schneller drehen, anhalten u.s.w)

Wenn man sich dann die entsprechende Variante ausgesucht hat, geht es darum einen Übergang zwischen den Liedern hinzubekommen und das ist schwieriger als es aussieht. An den Plattenspielern gibt es Regler, die das Lied schneller oder langsam abspielen. Wenn man die Geschwindigkeit angepasst hat, muss man noch die „Beats“ synchronisieren. Wenn es sich dann halbwegs passabel anhört, kann man das so frei geben, ansonsten gibt es ein paar Tricks, wie z.B. einen Plattenspieler ausmachen, dann geht das dortige Lied mit einem „nruuuuum“ zu Ende, und gleichzeitig das neue Lied starten. Das erspart den Übergang.

Ich hoffe das war halbwegs verständlich und informativ 🙂
Bei Fragen könnt ihr mir natürlich gerne eine Mail oder bei Twitter schreiben.

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[Dj ABC] Selector/Selecta

Heute gehts los mit meinem Dj Abc. Ich habe lange überlegt mit welchen Begriff ich anfangen soll und habe schließlich „Selector“ bzw. „Selecta“ gewählt. Eigentlich ist mein Name, djgirlfriend, nicht ganz korrekt. Es müsste eigentlich selectagirlfriend heißen. Aber weil Dj gängiger ist, habe ich den Namen gewählt.

Was bedeutet also Selector? Im Grunde ist es das gleiche wie ein Dj. Ein Selector hat Schallplatten (alternativ auch CDs) vor sich und mischt die Musik individuell zusammen.

Ein Selector ist nun einfach ein Dj aus dem Reggae- und Dancehallbereich.

Was es mit den beiden Schreibweisen auf sich hat, kann ich leider auch nicht erklären. Jedenfalls wisst ihr jetzt aber, wenn ihr den Begriff hört, dass er zum Reggae/Dancehall gehört. Wobei das nicht so streng ist. Mein Dj heißt auch selecta, legt aber u.a. auch Dubstep auf.

Der Begriff kommt wohl von jamaikanischen Soundsystemen. Was das ist, ist aber eine andere Geschichte, die ich ein anderes Mal erzählen werde 🙂

Alle Artikel des Dj Abcs findet ihr natürlich auch rechts in der Seitenleiste.

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