Beiträge mit dem Schlagwort: Wangerooge

Wangerooge – Eindrücke Teil 4

Ich bin zwar schon wieder aus dem Urlaub zurück, aber ein paar Bilder habe ich trotzdem noch, die ich gerne mit euch teilen würde.
Sehr lustig fand ich dieses Schild, das ich erst ziemlich spät entdeckt habe. Sowas gibt es ja an mehreren Orten und eben auch auf Wangerooge.

Und hier nochmal in Worten:
Rocky Mountains 8069 km
Grand Canyon 8546 km
Great Barrier Reef 14802 km
Wattenmeer 0,9 km


Den leeren Strand bei fand ich ziemlich beeindruckend, denn es war mitten am Tag, schönes Wetter und trotzdem nur so wenig los. Aber ich fands toll, denn so gabs mehr Platz für meinen Dj und mich 🙂


Die Wellen am Meer: ein schon oft gesehenes Motiv, aber trotzdem einfach nur schön.

Hach ja, der schöne Nordseestrand 🙂


Mein Dj und ich am Strand, dick eingepackt, denn es war ziemlich windig und kühl.

Das waren jetzt alle Bilder vom Urlaub, aber der nächste Urlaub kommt bestimmt und dann gibt es wieder viele neue Bilder, versprochen!

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Zumba, die 2. Stunde

Heute hatte ich meine zweite und leider auch letzte Zumba Stunde im Urlaub auf Wangerooge.
Falls ihr mal hier sein solltet, müsst ihr unbedingt eine Stunde mit Marc Steffen machen. Der Trainer ist super. Er nimmt sich selbst nicht allzu ernst und die Stunde mit ihm macht wirklich Spaß. Und wenn er mal eine Schrittfolge vergisst, ist das auch nicht weiter schlimm 🙂

Ich hoffe die Trainer auf dem Festland sind genauso locker. Beim nächsten Urlaub hier werde ich auf jeden Fall wieder den Zumba Kurs besuchen!

Für mich persönlich ist Zumba toll, es treibt mich nicht an meine Leistungsgrenze, aber ich komme trotzdem ganz schön ins schwitzen und fühle mich danach einfach nur gut, ohne das Gefühl zu haben gleich umzukippen. Das ist perfekt. Falls ihr Infos zu Zumba oder Kursangebote sucht, schaut doch mal hier.

Zumba, ich komme!

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Wangerooge – Eindrücke Teil 3

Als ich heute wach geworden bin, habe ich erstmal den Regen auf das Fenster trommeln gehört. Nicht unbedingt ein guter Start, aber da ich heute vormittag sowieso einen Schlechtwetter Programmpunkt auf der Liste hatte, war das erstmal kein Problem.

Ich habe heute eine Bunkerführung gemacht im Lazarettbunker von Wangerooge. Dieser Bunker ist einer von dreien, die noch intakt sind. Im Lazarettbunker wurden, wie der Name schon sagt, Kranke operiert und versorgt. Der Eingang ist ziemlich versteckt und wenn man am Treffpunkt für die Führung steht, ahnt man nicht, dass sich hinter den Bäumen ein Bunker versteckt.
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Der Bunker wurde erst kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges gebaut. Nach ca. 3 Monaten Vorbereitungszeit wurde er an einem Tag gegossen mit ca. 22000 Säcken Zement. Die Decke und wände des Bunkers sind über 2m dick. (wenn ich Zahlen noch richtig im Kopf habe).

Ich habe viele interessante Dinge aus der Geschichte Wangerooges erfahren. Besonders spannend war, dass unser Guide, der schon 85 Jahre alt war, alles mit erlebt hat und so aus eigener Erfahrung berichten konnte.
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Ich habe viel neues erfahren, von dem ich mir leider nicht alles merken konnte, weil es in den 90 Minuten Führung schon einiges an Infos gab. Ein paar Dinge weiß ich aber noch:

  • in dem Bunker haben ca. 10 Ärzte gearbeitet
  • über dem Kriegerdenkmal (wo wir gestern waren) steht auf einem Hügel ein Kreuz und unter diesem Kreuz war auch ein Bunker
  • im besagten Bunker unter dem Kreuz war das strategische Kontrollzentrum
  • im Bunker sind es das ganze Jahr über 15 Grad
  • irgendwann im Krieg sind mehrere tausend Bomben ohne Vorwarnung auf Wangerooge abgeworfen worden, weil die Leute, die im Kontrollbunker saßen so erschrocken waren, als sie die Flugzeuge auf dem Radar gesehen haben, sodass sie die Einwohner nicht gewarnt haben
  • im Kontrollbunker saßen nur alte Männer, die nicht mehr eingezogen werden konnten und junge Frauen als Hilfskräfte
  • die Bombenflugzeuge sind erst an Wangerooge vorbei geflogen, haben dann aber plötzlich den Kurs geändert und sind auf frontal auf Wangerooge zugeflogen
  • da die Decke im Kontrollbunker nur ca. 20cm dick war, hat dieser beim Bombenabwurf nicht stand gehalten und die Menschen darin starben
  • insgesamt starben bei dem Angriff etwas über 300 Menschen

Es war jedenfalls sehr informativ und mal ein anderes Kapitel der Insel.

Als ich dann den Bunker nach der Führung wieder verlassen hatte, waren plötzlich alle Wolken verschwunden und mich begrüßte ein strahlend blauer Himmel. Dies musste natürlich ausgenutzt werden und mein Dj und ich schwangen uns aufs Rad, um den Osten der Insel abzufahren. Auf dem Deich lässt es sich einfach prima fahren und die Sonne genießen.
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Nachdem wir den unteren Teil der Insel umrundet hatten, machten wir beim Café Neudeich halt, um Mittag zu essen (die Kartoffelrösti sind wirklich lecker). Das Café liegt etwas abseits vom Dorf, aber wenn man sich Richtung Osten begibt, kommt man eigentlich unweigerlich dran vorbei.
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Nachdem wir gesättigt waren, sind wir über die Düne und waren schon am Strand. Weil man dort nicht fahren darf, sind wir zu Fuß noch weiter Richtung Osten. An dem riesigen, ziemlich leeren Strand lagen haufenweise Muscheln, aber einen Schatz habe ich leider nicht gefunden. Dafür drei ominöse dunkle „Steine“, von denen eines ein Stück Kohle sein könnte. Was das andere ist, weiß ich nicht, aber sie sahen interessant aus.
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Von dem unteren Stück vermute ich, dass es Kohle sein könnte.

Nach meinem „Fund“ sind wir noch weiter und schließlich bei der Aussichtsdüne im Osten wieder auf die andere Seite der Dünenbefestigung. Von oben hatte man nochmal einen guten Blick auf die Nord- und Südseite der Insel.
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Rechts ist die Südseite, links die Nordseite. Der Blick geht also Richtung Osten 🙂

Schließlich sind wir wieder zurück gefahren, aber da es immer noch traumhaftes Wetter war (abgesehen von einem kurzen 5 Minuten Regen) haben wir unsere Drachen geschnappt und sind nochmal an den Stand. Der Wind stand gut und es war auch nicht zu windig. Deshalb habe ich es nun auch mal gewagt und meinen, von meinem Dj vererbt bekommenen, Drachen geflogen. Zugegeben, ich war nich mal annähernd so gut wie er und habe die ein oder andere Bruchlandung hingelegt (die natürlich komplett geplant und nicht aus Versehen war), aber mein Dj ist immer aufgesprungen, wenn ich meinen Drachen mal wieder unsanft auf den Boden gelenkt hatte, und hat ihn mir entwirrt und beim Start geholfen. Das fand ich total lieb von ihm 🙂
Als Beweis für meinen Drachenflug gibt es natürlich auch ein Foto:20121006-202103.jpg
Der weiße Punkt ist übrigens mein Kopf, auf dem ich eine weiße Mütze trage. Es ist zwar erst Oktober, aber bei Wind und kalten Temperaturen fühlt sich das Wetter schon mal arktisch an. Ich war jedenfalls froh, als ich heute Abend meine Finger wieder gespürt habe 😉

Alles in allem war es ein schöner Tag und bei der ganzen frischen Luft werde ich heute nacht gut schlafen.

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Wangerooge – Eindrücke Teil 2

Heute hat es fast nur geregnet. Zwischen 2 und halb 5 gab es dann mal eine Regenpause, die wir genutzt haben, um mal rauszukommen.

Ich war zwar heute vormittag schon mal draußen, aber bei strömenden Regen durch die Straßen zu laufen ist auch nicht so das Wahre. Und da vorhin sogar mal kurz die Sonne rauskam (und dann auch gleich wieder verschwand), musste das doch genutzt werden 🙂

Ich hatte herausgefunden, dass es hier eine Aussichtsdüne gibt, die man besteigen kann und von der man eine gute Aussicht über die Insel hat.
Besteigen ist dabei wörtlich gemeint, denn obwohl man sich eine kleine Insel ja eigentlich flach vorstellt, sind die Dünen ganz schön steil und es grenzt an ein Sportprogramm diese zu besteigen 🙂
Auf dem Weg zur Düne sind wir an einem Kriegerdenkmal vorbeigekommen, das man durch einen kleinen Pfad erreichen konnte.
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Auf der Aussichtsdüne hatte man dann von oben eine gute Aussicht auf das Inseldorf (rechts sieht man auch den alten Leuchtturm) und auf den Süd-Westen der Insel (rechts der Westturm):
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Auch auf das Meer hatten wir einen tollen Blick. Es war gerade Flut und der Wind hat ziemlich geblasen.
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Und da es gerade so schön windig war (gefühlte Windstärke 10 und -10 Grad, aber richtige Windstärke 7 und ca 12 Grad) haben wir und nochmal unsere Drachen geschnappt und sind wieder an diese Stelle gefahren, um ein wenig Seeluft zu schnuppern.
Leider war es dann doch ein wenig zu windig für mich, sodass ich meinen Drachen nicht ausprobieren konnte (sonst wär ich wahrscheinlich weg geflogen), aber mein Dj war mutig genug und hat (bis auf einmal) die Bodenhaftung nicht verloren:
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Doch die dunkel Wolken im Hintergrund haben wir Regen gebracht und wir haben uns lieber schnell wieder zurückgezogen.
Nachdem ich, wieder zurück, etwa 10 Minuten lang meine Hände unter warmes Wasser gehalten hatte, waren diese auch wieder einsatzbereit und ich konnte wieder Dinge erfühlen 🙂

Im Warmen werde ich mich dann nochmal meinem heute vormittag erworbenen Reiseführer über Wangerooge widmen, damit ich weiß, was ich in den nächsten Tagen noch alles machen kann.
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Wangerooge – Eindrücke Teil 1

Heute bin ich mal kurz etwas durch die Gegend gefahren und habe ein paar Eindrücke der grünen Insel in der Nordsee gesammelt.
Da es eine Autofreie Insel ist, kann man hier prima mit dem Fahrrad durch die Straßen fahren.

Ein Wahrzeichen der Insel ist der alte Leuchtturm, der 1856 gebaut wurde:
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Er ist allerdings nicht mehr in Betrieb, weil er mittlerweile relativ mittig auf der Insel steht und dort ein Leuchturm natürlich wenig Sinn macht. Früher stand er mal im Osten der Insel, aber durch den Wind und die Wellen wurde Sand im Westen abgespült und im Osten wieder angespült, sodass das Inseldorf nach Westen wandert. (Anmerkung meines Djs: nicht das Inseldorf wandert nach Westen, sondern die Insel wandert nach Osten. Meine Antwort: alles eine Frage des Bezugssystems) Mittlerweile sind die Befestigungen im Westen jedoch recht gut, sodass das „Wandern“ halbwegs eingeschränkt sein sollte.

Im Westen gibt es dafür jetzt den neuen Leuchtturm, der seit 1966 den Leuchtturmbetrieb übernommen hat.
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Rechts sieht man den neuen Leuchtturm, links den Westturm, an dem jetzt eine Jugendherberge ist. Beide befinden sich im Westteil der Insel, wo auch der Schiffsanleger ist.

Während des zweiten Weltkrieges wurde leider auch Wangerooge bombardiert und Ende August wurde sogar noch eine Bombensprengung durchgeführt, weil man eine alte Bombe am Strand gefunden hatte. Deshalb sollte man nur auf den Wegen bleiben und nicht querfeldein laufen. Das ist aber auch für die Natur gut, weil diese sich so frei entfalten kann und z.B. Vögel in ihrer Brutzeit nicht gestört werden.
Manche Krater sieht man auch noch, wenn sie sich mit Wasser füllen und ein schönes Bild abgeben.
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Fährt man die Straße des Westens entlang, hat man auch einen schönen Blick auf den Süden der Insel und das Meer und im Hintergrund kann man bei guter Sicht das niedersächsische Festland erkennen.
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Zum Schluß einen Blick auf den Bahnhof, der sogar zur Deutschen Bahn gehört. Allerdings ist die Spurweite der Inselbahn kleiner als die der anderen Strecken der deutschen Bahn, aber da es keine direkte Verbindung zwischen dem deutschen Festland und der Insel gibt, ist das nicht weiter schlimm 😉
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